Freitag, der 13. als Unglückstag und seine Bedeutung

Freitag der 13.Da heute Freitag, der 13. ist und dies einigen Leuten als Unglückstag gilt, möchte ich in diesem kurzen Artikel den Ursprung dieses Volksglaubens erklären.
Freitag als Wochentag gilt vor allem in katholischen Gegenden als der Todestag Jesu. Die Protestanten hingegen sahen ihn lange Zeit sogar als glückbringenden Tag.
Die 13 gilt in einigen Kulturen, z.B. in Deutschland oder auch Nordamerika als Unglückszahl.

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Der 6. Januar: Dreikönigstag, Epiphanie

DreikönigstagEpiphanie ist der offizielle Name für dieses christliche Fest, das immer am 6. Januar begangen wird, im Volksmund wird es dagegen häufig auch Dreikönigstag oder Dreikönigsfest genannt.
In Deutschland und den meisten westlichen Ländern wird der Tag den drei Weisen aus dem Morgenland, die Jesus mit Gold, Weihrauch und Myrrhe beschenkten, zugeordnet. In der Ostkirche wird der Tag der Taufe Christi  und der Offenbarung der Heiligen Dreifaltigkeit begangen.

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6. Dezember: Nikolaustag

Sankt Nikolaus

Sankt Nikolaus

Heute am 6. Dezember wird in Deutschland der Nikolaustag oder kurz Nikolaus gefeiert.
Dieser Tag geht natürlich auf den berühmten Namensträger, den  heiligen Nikolaus, einen Bischof aus dem 6. Jahrhundert zurück.

Aus dem heiligen Nikolaus hat sich mit der Zeit der moderne Weihnachtsmann entwickelt.

Bräuche
Es sollte erwähnt werden, dass die Bräuche am Nikolaustag regional sehr unterschiedlich ausfallen können.
Im Folgenden werde ich euch erklären, was die meisten Menschen an Nikolaus tun. Prinzipiell ist Nikolaus ein Tag der Kinder, obwohl sich manchmal auch Erwachsene ein kleines Geschenk machen.

In der Nacht zum 6. Dezember stellen die Kinder ihre Stiefel, Schuhe oder auchTeller  vor die Tür, damit der Nikolaus sie mit Nüssen, Mandarinen, Schokolade und Lebkuchen füllen kann. Es können auch Strümpfe am Kamin aufgehängt werden.
Heutzutage wird der Tag allerdings zunehmend merkantil, so dass es auch grössere Geschenke geben kann.

Traditionell fragt der Nikolaus die Kinder, ob sie denn auch brav (und fromm) gewesen seien.
Antworten sie mit ja, so gibt es ein Geschenk. Ist die Antwort nein, so gibt es die Rute. Böse Kinder werden vom Knecht Ruprecht, dem Begleiter des Nikolaus, bestraft.

Oft lässt der Nikolaus die Kinder auch ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen bzw. spielen, bevor es die Geschenke gibt.

Zufällig fällt mein Geburtstag auf den Nikolaustag, so dass ich jedes Jahr gleich zwei Gründe habe, den 6. Dezember zu feiern.

Heute möchte ich von meinen Lesern wissen, ist der Nikolaustag in eurer Heimat bekannt? Wenn ja, wie wird er gefeiert?

Bilder von Richard Huber (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], durch Wikimedia Commons und Richard Huber (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], durch Wikimedia Commons

Der 4. Dezember: Barbaratag

Da wir heute den 4. Dezember schreiben, möchte ich euch mit einem Tag vertraut machen, der besonders in den katholischen Teilen Deutschlands, sowie auch in den Alpenländern und in der orthodoxen Kirchentradtition begangen wird.

Die heilige Barbara ist eine der vierzehn Nothelfer und steht als Symbol für Stand- und Wehrhaftigkeit im Glauben.
Viele Berufe haben sie als Schutzpatronin, darunter sind die Bergleute, die Feuerwehr, viele Handwerker und auch die Artillerie.

Bräuche

  1. Am Barbaratag schneidet man Zweige von einem Baum, meist von einem Obstbaum oder auch einer Forsythie und stellt diese in eine Vase. Blühen die Zweige dann bis zum Heiligen Abend, dem 24. Dezember, soll dies Glück für das nächste Jahr bedeuten.
  2. Man kann auch Weizen, den sogenannten Barbaraweizen, auf einem Teller aussähen, wo er dann bis Weihnachten aufspriessen soll. Dieses winterliche Grün ist auch als Teller-Saat bekannt.
  3. In vielen Bergbauorten findet am Barbaratag ein bergmännischer Umzug statt.Ist der Barbaratag auch bei euch bekannt, und wird er begangen? Schreibt mir einen Kommentar.
Bild von GFreihalter

Glossar zum Artikel über Tracht und Landhausmode

  • deutschsprachig (Adjektiv) dort, wo Deutsch gesprochen wird = Normalerweise werden die sogenannten DACH Länder damit bezeichnet, also Deutschland, Österreich und die Schweiz, wo die Mehrheit der Bevölkerung Deutsch spicht. Weiterhin gibt es deutsche Minderheiten in anderen europäischen Ländern.
  • Heimat (Nomen) die Das Land oder der Ort, an dem jemand geboren wurde oder an dem sich die Person zuhause fühlt. home or native country
  • Zugehörigkeit (Nomen) die here: (social) affiliation note: nouns ending on -keit are always feminin in German!
  • aufwendig (Adjektiv) elaborate, lavish or laborious
  • Materialien, wie Leder, Leinen, Loden (all nouns) Leder, das = leather, Leinen, das = linen, Loden, der = a special kind of felt (Filz)
  • Stickerei (Nomen) die = embroidery / Adjektiv bestickt (sein)
  • Landbevölkerung (Nomen) Der Teil der Bevölkerung, der auf dem Land lebt (nicht in der Stadt = Stadtbevölkerung)
    • note: The nouns finishing on -ung are always feminin nouns.
  • Anlass (Nomen) der = cause, here: occasion Eine Hochzeit oder ein Feiertag sind z.B Anlässe, um traditionelle Kleidung zu tragen.