Erbsenzähler (m)
Ein kleinlicher, geiziger Mensch. Ein Pedant oder Prinzipienreiter.
Vokabeln:
- kleinlich – small minded
- geizig – close-fisted
- Pedant (m) – pedant
- Prinzipienreiter (m) – dogmatist
Ein kleinlicher, geiziger Mensch. Ein Pedant oder Prinzipienreiter.
Vokabeln:
Heute geht es nochmals um die Modalverben, jedoch um eine Frage, die subtiler ist, als der generelle Unterschied zwischen können, müssen und dürfen, was wir gestern besprochen haben.
Heute nun etwas für die Fortgeschrittenen. Gibt es einen Unterschied zwischen soll und sollte? Ist dies ein sprachlicher oder ein grammatikalischer Unterschied?
Wie man sollen konjugiert, erfahrt ihr hier:
Beschäftigen wir uns zunächst mit der Grammatik. Hier ist der Unterschied einfach zu erklären.
sollen ist der Infinitiv beider Formen, wobei es sich bei soll um die Präsensform von sollen handelt, und sollte der Konjunktiv II von sollen ist. Dies hilft uns auch bei der unterschiedlichen Verwendung von soll und sollte, wobei ich sagen möchte, dass das Sprachgefühl hierbei eine wichtigere Rolle spielt als bei anderen Grammatikfragen und manchmal die Verwendung zusätzlicher Worte Einfluss nimmt, ob wir soll oder sollte verwenden.
soll, sollst oder sollen werden fast genauso benutzt wie müssen. Es wird also ein Pflicht oder Verpflichtung damit ausgedrückt, nur auf eine etwas freundlichere (schwächere) Art. Trotzdem bleibt nicht wirklich ein Möglichkeit zur Wahl.
Bsp: Ich soll um acht Uhr kommen/erscheinen. = I’m supposed to come at eight.
Ebenso in der Verneinung. soll, sollst, sollen nicht bedeutet nicht dürfen (nur eben ein klein wenig abgeschwächt).
Bsp. (mother to child) Lass das! Das sollst du nicht machen! = Stop it! You’re not allowed to do that! also: may not, ought not to
Nun zu sollte, solltest und sollten. Wie bereits gesagt, hier handelt es sich um den Konjunktiv II von sollen.
Wenn ich zu jemandem sage: “Das solltest du nicht tun.” empfehle ich (stark), etwas nicht zu tun. Ich finde, dass es keine gute Idee ist. You (really) shouldn’t do that. I don’t think it’s a good idea.
Genauso natürlich auch positiv. Ich gebe jemandem einen Rat(schlag).
Bsp: Du solltest deine Mutter mal wieder anrufen. Sie wird sich freuen. You should call your mom again (you could do that). She’ll be happy.
Wie ihr sehen könnt, ist die unterschiedliche Verwendung zwischen sollen und sollte subtil und hängt oft vom Satzzusammenhang, der Aussage und damit vom Kontext ab.
Für Fragen stehe ich euch gern zur Verfügung!
Bezugnehmend auf unsere Diskussion auf Facebook möchte ich die Ergebnisse in diesem Blogartikel festhalten.
können / nicht können
Etwas können bedeutet anders ausgedrückt die Fähigkeit haben, etwas zu tun. = the ability to do something, daher auch to be able to.
In der Verneinung ergibt das dann nicht können, also nicht fähig zu etwas sein.
Der Konjunktiv I und II ist könne bzw. könnte (nicht).
dürfen / nicht dürfen
Das wahrscheinlich schwierigste Modalverb im deutschen. Dies gilt besonders für englische Muttersprachler.
Dürfen drückt die Erlaubnis zu etwas haben aus = someone may do something. Verneint meint man also keine Erlaubnis haben, etwas zu tun. Ein Verbot, nicht dürfen = may not (do something) / to be allowed to
Konjunktiv I, II dürfe, dürfte
müssen / nicht müssen
Ein Zwang oder ein Gebot wird durch die Verwendung von müssen ausgedrückt.
must or have to
Konjunktiv I, II müsse, müsste
Achtung!
Manchmal kann es zu Verwirrungen kommen, wann wir auf Deutsch dürfen, wann müssen verwenden.
must not = nicht DÜRFEN (nicht müssen ist FALSCH!)
nicht müssen = NEED not!
Anders als im Englischen brauchen wir auf Deutsch keine Ersatzformen. Die Modalverben können in allen Zeiten konjugiert werden.
Im nächsten Teil wird es um die Modalverben sollen, sollten und wollen, mögen, möchten gehen.
Für weitere Fragen stehe ich euch wie immer gern zur Verfügung!
Eine Person, die ständig Glück im Leben hat ist ein Glückspilz.
Vokabeln:
Zuerst nur in der Bedeutung “Emporkömmling”, deshalb wohl verdeutlichte Lehnbedeutung zu ne. mushroom, das neben “Pilz” auch “Emporkömmling” bedeutet (wobei ein Vergleich mit dem schnellen Aufschießen der Pilze zugrunde liegt); seit der zweiten Hälfte des 19. Jhs. dann fast nur noch als “Glückskind” bezeugt. Quelle: Kluge
Jemand, der versucht an Vorgängen, Ansichten oder Verhaltensweisen festzuhalten ist ein Gewohnheitstier.
Vokabeln:
Der heutige Blogeintrag soll euch helfen, den Unterschied zwischen den Verben ändern bzw. verändern besser zu verstehen.
Beide Verben können auch reflexiv benutzt werden, dann sagt man folglich sich ändern / sich verändern.
Stammformen: ändern, änderte, geändert | verändern, veränderte, verändert
In dieser Videolektion erkläre ich die unterschiedliche Verwendung beider Verben anhand verschiedener Beispielsätze. (Das Video ist wie immer auf Deutsch und Englisch, so dass es hoffentlich alle verstehen werden.)
1) ändern drückt eine vollständige, permanente oder ganzheitliche, komplette Umstellung aus: z.B; seine Meinung ändern, der Zustand ändert sich
2) verändern, ob stark oder nur graduell drückt eine Variation oder Modifikation aus: z.B. sein Aussehen verändern = man bleibt die gleiche Person, sieht nur anders aus
Falls jetzt noch Unklarheiten bestehen, kontaktiert mich einfach, entweder in den Kommentaren hier auf dem Blog oder auch auf Facebook.
Natürlich bin ich auch an weiteren Ideen für neue Videolektionen interessiert!
Viel Erfolg!
In diesem Artikel möchte ich euch mit einigen der geläufigsten Abkürzungen vertraut machen, die wir im Deutschen benutzen.
Deutsche Wörter und Begriffe können manchmal sehr lang werden, da sie oft aus mehreren Silben bestehen oder aus mehreren Wörtern zusammengesetzt sind. Um nicht immer den kompletten Ausdruck schreiben zu müssen, wurden Abkürzungen entwickelt. Abkürzungen bestehen meist aus zwei oder drei Buchstaben, oft sind es die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter eines bestimmten Ausdrucks.
Wenn man Deutsch lernt, wird man früher oder später auf die eine oder andere Abkürzung treffen. Wenn man sie allerdings noch nie vorher gesehn hat und ihre Bedeutung nicht kennt, ist es häufig schwer, diese zu entschlüsseln.
Die folgende Liste soll euch helfen, klarer zu sehen.
z.B : zum Beispiel – e.g in English, for example, for instance
b.w : bitte wenden – see reverse, see over
usw. : und so weiter = etc. et cetera, and so on, and so forth
u.a. : unter anderem – among(st) other things
auch: und andere – et alii
bzw. : beziehungsweise – respectively
an der Universität: st und ct : sine tempore / cum tempore = ohne bzw. mit dem akademischen Viertel, + 15 Minuten
mfG : mit freundlichen Grüssen – kind regards, yours faithfully, sincerely yours
ggf. : gegebenenfalls – if / where applicable
d.h. : das heisst – id est i.e., that is
GmbH : Gesellschaft mit beschränkter Haftung – limited liability corporation
i.d.R : in der Regel – generally
Wenn ihr weitere Fragen oder Abkürzungen habt, dann schreibt mir doch einfach eine Nachricht oder einen Kommentar.
Als kleines Schmankerl gibt es ein Video der Fanta4, das praktisch nur aus solchen Abkürzungen besteht. Viel Spass!
Wieder eine Adjektivdeklination, bei der man richtig gut die Deklination der bestimmten Artikel können sollte
Hier ist die Regel – vor einem Adjektiv steht ein bestimmter Artikel oder ein Pronomen mit den Endungen eines Artikels (dieser/diese/dieses, jener/jene/jenes, solcher/solche/solches, derselbe/dieselbe/dasselbe, derjenige/diejenige/dasjenige, welcher/welche/welches, jeder/jede/jedes, mancher/manche/manches und alle)
Ursrünglich aus Italien stammend, wird diese Süssigkeit zunehmend auch in deutschsprachigen Ländern beliebter.
Ich werde euch heute erklären, wie man Mandelbiscotti macht, es gibt sie aber in verschiedenen Variationen, wie z.B. Schokolade.
Zutaten für ca. 12 bis 16 Stück (je nachdem, wie gross ihr die Scheiben schneidet)
Zunächst Eier, Zucker und Vanillezucker -aroma mit einem elektrischen Rührgerät schaumig schlagen.
Mehl, Backpulver und Zimt in eine grosse Schüssel sieben, die Eimischung hinzugeben und vorsichtig unterheben.
Zuletzt die Mandelsplitter hinzugeben und alles nochmals vorsichtig miteinander vermengen.
Nun den Teig zu einer Rolle formen. Diese sollte ca. 24cm lang und ca. 2cm breit sein.
Auf ein mit Backpapier auslegtes Backblech legen und etwa. 20 bis 25 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180°C backen.
Jetzt kommt der schwierige Teil: die Biscotti aus dem Ofen nehmen, ca. 5 Minuten abkühlen lassen und dann mit einem Brotmesser in 1cm dicke Scheiben schneiden. Achtung: die Biscotti sind noch warm und zerbrechlich, also vorsichtig scheiden!
Danach wieder auf das Backblech legen und im Ofen noch einmal 10 bis 15 Minuten backen, einmal wenden.
Komplett auskühlen lassen und geniessen! Diese Biscotti haben einen intensiven Mandelgeschmack. Wer möchte kann dem Rezept 50g dunkle Schokolade hinzufügen, so erhaltet ihr Schokoladenbiscotti!
Für dieses Rezept solltet ihr keine totalen Anfänger in der Küche sein, es ist jedoch auch nicht allzu schwierig.
Also, probiert es aus und schreibt mir einen Beitrag in die Kommentare!

Sankt Nikolaus
Heute am 6. Dezember wird in Deutschland der Nikolaustag oder kurz Nikolaus gefeiert.
Dieser Tag geht natürlich auf den berühmten Namensträger, den heiligen Nikolaus, einen Bischof aus dem 6. Jahrhundert zurück.
Aus dem heiligen Nikolaus hat sich mit der Zeit der moderne Weihnachtsmann entwickelt.
Bräuche
Es sollte erwähnt werden, dass die Bräuche am Nikolaustag regional sehr unterschiedlich ausfallen können.
Im Folgenden werde ich euch erklären, was die meisten Menschen an Nikolaus tun. Prinzipiell ist Nikolaus ein Tag der Kinder, obwohl sich manchmal auch Erwachsene ein kleines Geschenk machen.
In der Nacht zum 6. Dezember stellen die Kinder ihre Stiefel, Schuhe oder auchTeller vor die Tür, damit der Nikolaus sie mit Nüssen, Mandarinen, Schokolade und Lebkuchen füllen kann. Es können auch Strümpfe am Kamin aufgehängt werden.
Heutzutage wird der Tag allerdings zunehmend merkantil, so dass es auch grössere Geschenke geben kann.
Traditionell fragt der Nikolaus die Kinder, ob sie denn auch brav (und fromm) gewesen seien.
Antworten sie mit ja, so gibt es ein Geschenk. Ist die Antwort nein, so gibt es die Rute. Böse Kinder werden vom Knecht Ruprecht, dem Begleiter des Nikolaus, bestraft.
Oft lässt der Nikolaus die Kinder auch ein Gedicht aufsagen oder ein Lied singen bzw. spielen, bevor es die Geschenke gibt.
Zufällig fällt mein Geburtstag auf den Nikolaustag, so dass ich jedes Jahr gleich zwei Gründe habe, den 6. Dezember zu feiern.
Heute möchte ich von meinen Lesern wissen, ist der Nikolaustag in eurer Heimat bekannt? Wenn ja, wie wird er gefeiert?
Bilder von Richard Huber (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], durch Wikimedia Commons und Richard Huber (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], durch Wikimedia Commons